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mehr Sicherheit beim Einkauf

Warum der innovative Schlichtungsservice von janoFair so wichtig ist

Schaut man sich eine Statistik der Verbraucherschlichtungsstellen in 2016  an, wird man feststellen, dass die überwiegende Anzahl der Schlichtungsfälle vor speziellen Branchenschichtungsstellen aufgelaufen ist. Dazu gehören Schlichtungsstellen für Sparkassen und Banken, für den öffentlichen Personenverkehr oder die Versicherungswirtschaft.

Die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle in Kehl, die unter anderem für Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern resultierend aus Onlinekaufverträgen zuständig ist, hat im Jahr 2016 ganze 825 Anträge bearbeitet. Hiervon wurde in lediglich 196 Fällen ein Schlichtungsvorschlag vorgelegt.

Wie viele von diesen Vorschlägen angenommen wurden, lässt sich der Statistik leider nicht entnehmen. Der Versicherungsombudsmann hat in demselben Zeitraum 19.579 Anträge erhalten. Daran wird deutlich, dass die Verbraucherschlichtung im E-Commerce (noch) keine große Rolle zu spielen scheint.

 

Bequemlichkeit schafft Kundenbindung

Bietet ein Händler seinen Kunden einen Schlichtungsservice an, schafft er nicht nur Vertrauen im Vorfeld des Vertragsabschlusses.  Das Schlichtungsangebot ist auch ein Instrument zur Kundenbindung . Denn nicht nur für den Shopbetreiber, sondern auch für den Kunden ist die unkomplizierte und kostenfreie Schlichtung von janoFair ein weiterer sinnvoller Service, der die Abwicklung von Konfliktfällen erleichtert.

So wird die gesamte Kommunikation zwischen den Beteiligten und janoFair online geführt. Kommt es zu einer Streitigkeit zwischen Shopbetreibern und Kunden und war eine Einigung im Vorfeld zwischen den Parteien nicht möglich, kann der Kunde seinen Antrag über ein Online-Formular an janoFair übermitteln. Ebenso können alle notwendigen Unterlagen im persönlichen Bereich hochgeladen werden. Das gilt natürlich auch für den Shopbetreiber, der seine Schlichtungsverfahren bequem online einsehen und verwalten kann.

 

Streitfälle lassen sich kompetent und schnell lösen

In der Regel streitet sich niemand gerne. Ist es jedoch unvermeidlich, ist schnelle und unkomplizierte Hilfe gefragt. Man stelle sich eine typische Konfliktsituation im E-Commerce vor: Die in einem Onlineshop gekaufte Ware wird vom Kunden ausgepackt und geprüft. Der Kunde übt wirksam und fristgerecht sein gesetzliches Widerrufsrecht aus.

Er erklärt den Widerruf und schickt die Ware an den Händler zurück. Der Händler stellt nun an der Ware Gebrauchsspuren fest und will den Kaufpreis, gekürzt um einen angemessenen Wertersatz, an den Kunden erstatten. Der Kunde ist mit dieser Kürzung nicht einverstanden und fordert den gesamten Kaufpreis vom Händler.

 

Prozesskosten eines staatlichen Gerichts stehen in keinem Verhältnis zum Ergebnis

Eskaliert die Sache, landet sie vor dem Richter. Wenn unstreitig ist, dass der Kunde über die Möglichkeit des Wertersatzes belehrt wurde, hängt dessen Höhe vom Einzelfall ab. In keinem Fall rechnet sich in einem solchen Fall ein Gerichtsprozess. Nicht nur für den Händler, sondern auch für den Kunden macht ein solcher Ablauf (wirtschaftlich) keinen Sinn. Gerade wenn sich der Kaufpreis im niedrigen Bereich bewegt, summieren sich Gerichts- und Anwaltskosten zu einem ordentlichen Betrag, der den Kaufpreis um ein vielfaches übersteigt.

Abgesehen von den Kosten, ist auch der Aufwand nicht zu unterschätzen, der für einen Prozess betrieben werden muss. In der Regel wird das Gericht die Parteien persönlich laden und einen Vergleich anstreben, so dass die Parteien die Wege zum Gericht auf sich nehmen müssen.

 

janoFair bedeutet maximale Wirkung mit minimalem Aufwand

Statt einen unsinnigen und teuren Prozess ins Rollen zu bringen, kann sich der Kunde aber auch an janoFair wenden. Vorausgesetzt der Händler nimmt am Schlichtungsservice von janoFair teil. Erkennbar ist das an dem janoFair Logo auf der Webseite des Onlineshops. Der Kunde trägt sein Anliegen vor und teilt mit, welches Ziel er verfolgt.

Hat sich der Händler zum Anliegen des Kunden geäußert, nimmt sich ein Rechtsanwalt der Partnerkanzlei janolaw Chung den Fall vor und erarbeitet einen Lösungsvorschlag für die Parteien. Dieser Vorschlag berücksichtigt das geltende Recht unter besonderer Beachtung der Verbraucherschutzvorschriften. Der Schlichter ist dabei neutral und berücksichtigt die Interessen von Käufer und Verkäufer gleichermaßen.

Die Verfahrensdauer beträgt in der Regel nicht mehr als 3 Monate. Das Verfahren ist für beide Beteiligten kostenfrei. Nach Abschluss des Verfahrens steht den Parteien der Weg vor die staatlichen Gerichte offen. Unabhängig davon, ob sie den Vorschlag des Schlichters angenommen haben oder nicht.